Workingtest Elbigenalp 2014

Anfägerklasse oder L

Richter: Vero Morize-Jaquemet (F), Mike Mulch (NL), Rita Kökeny (H), Paul David Toal (IRL)

Abfahrt mit Konstanze Alva und Amy morgens um 9.00  - der Plan ist die 169 KM pünktlich hinter uns zu bringen wohl wissend, dass die Autobahnen gestopft voll sind.

Tatsächlich ist uns das im Wesentlichen gelungen und wir hatten eine wirklich schöne Fahrt über Land lediglich das Stück durch Füssen war etwas sehr zäh und wir kamen um kurz vor 12.00 noch reichlich pünktlich an. Allerdings 3 Stunden hat die Anfahrt dann doch gedauert.

Das Anmeldprozedere war schnell erledigt so konnten wir unsere Mitstarter begrüßen Banus Schwester Cathy trat auch an sowie Audrey. Und dann die vielen die man über die Jahre kennengelernt hat – es macht einfach immer wieder Spaß die vielen Bekannten zu treffen.

Abmarsch ins Gelände rechts und links vom Lech.

Das Ziel war – durchkommen ohne Null!

Wir starteten mit Aufgabe Nummer 4.

Doppelmarkierung bei Rita Kökeny – stehend auf einem ziemlich steil abfallenden Schotterweg den Blick bergauf steht rechts auf 2.00 Uhr ein Helfer in etwa 30m Entfernung in leuchtendem giftgrünen Outfit. Auf ca 12.00 Uhr 50 m steil bergauf nicht gut sichtbar steht der braun gekleidete Helfer.

Das Gelände ist zapfig – der Bewuchs mit Farn und hohem Gras, Altholz  so hoch dass man den Hund nicht sieht.

Entweder muss der Hund genau markieren oder sich einweisen lassen, andernfalls ist diese Aufgabe nicht zu bewältigen.

Wir stehen also da, der Helfer in giftgrün macht sich fertig zum Wurf Amy fixiert ihn schon die ganze Zeit, da kommen von rechts oben 2 Gestalten herunter in langsamster Gangart – wir stehen da und warten OOOHHHHM. Die Helfer bitte die Herrschaften etwas zügiger zu gehen – als die Dame dann endlich bei uns landet, erzählt sie uns noch, dass sie solche Kniebeschwerden habe und nicht schneller gehen kann OHHHHM.

Das Ganze dauert bestimmt 5 Minuten

Amy hat während der ganzen Zeit nur den grünen Helfer wahrgenommen.

Endlich – die rechte Markierung fällt zuerst – dann die Linke, diese soll zuerst geholt werden.

Leider hat sie links maximal gehört aber nicht gesehen – Wurfbahn nur teilweise sichtig das Dummy fiel hinter eine Baumgruppe.

Keine Chance  - Amy ging zwar, aber nicht tief genug  - nach einigen Versuchen den Hund weiter nach oben zu bekommen durfte ich den Hund zurück holen – da war sie schon wieder die Null *grml.

Nein der Hund kann nix dafür – für uns war diese Aufgabe in dem Kontext einfach zu schwer.

Als Rita meinte ich hätte handeln müssen war ich dann schon ein wenig überrascht – in der A sollte ein Hund nicht gehandelt werden müssen auch wenn es oftmals anders gelebt wird.

Fazit  - man darf halt in der A auch erst starten wenn der Hund sich sicher einweisen lässt scheint mir – und ewig grüßt das Murmeltier.

Nun war ich nicht mehr entspannt – das erste Mal seit Jahren war ich bitter enttäuscht und frustriert.

Die 2 Starter nach mir hatten eine ähnliche Situation  - die haben gleich direkt abgebrochen.

 

Aufgabe 3 bei Paul David Toal  -Ein Mark ein beschossenes Blind das Blind zuerst *örgs

Um zur Aufgabe zu gelangen musste man ca 10 m echt steil den Berg hochkraxeln und unter einer Kante warten.  Von dort aus konnte man leider rechterhand das Mark den Berg runter kullern sehen  - ohneeeeeeeee. Klar konnte das Aimsomobil nicht mehr den Blick wenden.

Als wir dann dran waren turnten wir da den Berg hoch (ich fragte mich wie ich da jemals wieder runter kommen sollte *stöhn)

Es fällt eine Markierung rechts auf 2.00 Uhr  von oben nach unten und kullert den Berg weiter runter – padozpadoz und bleibt gut sichtig liegen in 30 m  Entfernung.

Ein Blind wird beschossen in 90° den Berg steil hoch 20m  - der Schütze steht einige m oberhalb des Blinds.

Ich schicke den Hund aufs Blind nach ein paar m bleibt sie stehen und guckt zum Mark – ach du großer Gott  - linke Hand voran – sie dreht sich um und geht brav und findet nach kurzer Suche.

Das Mark war eine Punktlandung – den Rückweg hat sie leider nicht direkt genommen.

An der Markierung war tricky dass der Buckel über den sie runtergeworfen wurde ziemlich steil war und das Dummy kullerte und kullerte ….

Gottseidank keine Null.

Der Weg bergab war die Herausforderung schlechthin die letzten Meter machte ich auf dem Hosenboden *ächz und nein ich spreche nicht darüber wie ich aussah.

 

Aufgabe 2 Mike Mulch – ein Mark über ein fast leeres Bachbett eines Lechseitenarmes mit viel Geröll und ein nachgelegtes beschossenes Blind/Memory etwas weiter rechts

Beides wurde freigegeben vom Richter  - AUFPASSEN!

Die Markierung fiel kurz vor der Uferböschung hinter einen kleinen Findling – Amy überlief und suchte bei den Helfern am Ufer – es dauerte ein wenig sie wieder zurückzuholen – ich pfiff wie eine Bekloppte.

Beim Memory ließ ich sie mit der Pfeife einfach vor lauter Aufregung nicht mehr von der Fallstelle weg was mir eine Richterrüge zurecht einbrachte – ich solle doch das Getröte reduzieren.

Tatsächlich hat Mike Mulch das sehr höflich und freundlich formuliert und er hatte halt recht, aber ich habe vor Aufregung und Kälte gebibbert da wir kurz vorher einen heftigen Wolkenbruch über uns ergehen lassen mussten.

Ich bin nach einem  Nuller immer sowas von obermeganervös

 

Aufgabe 1 bei Vero Morize-Jaquemet – unsere letzte Station  und ach ja ich war mit Startnummer 70 auch der letzte Starter  - das Schlusslicht sozusagen. 2 Markierungen

Man startet auf einem Weg Blick nach vorne durch eine Schneise – dort steht ein Baum, davor ein Helfer der von links nach rechts  in den Hang aufwärts ein Dummy wirft – das wie sollte es anders, sein nach unten kullert. Ein 2. Dummy liegt bereits.

Umdrehen und am Fuß zurückgehen etwa 15 Meter.

Dann fällt links mit Schuß in den Wald hinter in abfallendes Gelände eine Markierung – ich schätze 20m

Das erste Mark jetzt ein Memory zuerst  - Amy voran – pfeift raus  - rechts den Hügel rauf ein kleiner Suchenpfiff Hund pickt kommt zurück – das 2. Mark raus rein – fertig 20 Punkte YESSSSS!!!!

Ich habe mich gefreut wie blöd über den kleinen Hund !

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