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Der Countdown läuft - nachdem mir die Trainer meines Vetrauens am Telefon die obligatorische Kopfwäsche verabreicht haben, ich müsse dem Hund vieeeel mehr vertrauen, die mache ihre Sache schon, bin ich bestens gerüstet für den nächsten Workingtest. 10 Tage vor Start:
Die Packliste für den Rucksack wurde ergänzt um die Position "Ramazotti im Kleinformat". Ich schicke täglich ein Stoßgeben zum Himmel, dass es bitte nicht regnen möge aber nach Möglichkeit nur höchstens 22° habe, angenehme Wohlfühltemperatur für Mensch und Hund. 9 Tage vor Start:
Das abendliche OHHHMMMM mit Meditationseinlage und dem Bild vor Augen, dass mein Hund nur mit einem Kommando jedes Dummy holt, gehört inzwischen zum täglichen Ritual ebenso wie mein Göttergatte, der mich kopfschüttlend fragt, wenn ich da völlig entgeistert in verspannter Meditationshaltung verharre - ob ich einen Vogel hätte - worauf er sich meist selbst korrigiert und anmerkt - nein, es ist ein Hund......  8 Tag vor Start: Um nichts zu vergessen, drucke ich sämtliche Unterlagen und Anfahrtspläne aus, das Navi könnte ja versagen..... 7 Tage vor Start: ich überlege, was ich alles nicht trainiert habe .....und was alles kommen könnte was wir nicht können - vor allemn ich nicht kann - weil ich wie ein Depp vor der Aufgabe stehe und nicht weiß wie ich es führen soll 6 Tage vor Start: Ich bekomme täglich mindestens einen Schweißausbrauch und verfluche mich, so schnell gemeldet zu haben - wäre doch viel einfacher sagen zu können, man habe keinen Startplatz bekommen. to be continued
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